Magazin für die pädagogische Praxis

Fachbeiträge

Eine junge Person sitzt vor einer Wand aus Zeitungen und hält eine brennende Zeitung in den Händen. Sie schaut eindringlich in die Kamera.

Nachrichtenmüde

Wenn Menschen Nachrichten bewusst vermeiden

Immer mehr Menschen schauen, hören oder lesen bewusst immer weniger nachrichtliche Inhalte. Laut einer aktuellen Studie des Leibniz-Instituts sind 45 Prozent der 14- bis 17-Jährigen nur gering informationsorientiert. Die Gründe dafür sind vielfältig – die meisten haben das Gefühl, dass sich Nachrichten oft negativ auf die eigene Stimmung auswirken. Was kann man dagegen tun? Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass sich eine lösungsorientierte Berichterstattung positiv auf die Weltsicht auswirken und zum eigenen Handeln motivieren kann. Neben dem Phänomen „Nachrichtenvermeidung“ werden in diesem Beitrag Konsequenzen und Handlungsansätze für den Journalismus und die Medienpädagogik aufgezeigt

Schlagzeilen wie „Deutsche sind nachrichtenmüde“ oder „Mehr junge Menschen meiden Nachrichten“ kann man in den vergangenen Jahren immer häufiger lesen. Auch die aktuelle Ausgabe des „Reuters Institut Digital News Reports“ – eine internationale Langzeitstudie zur Nachrichtennutzung – hebt hervor: Die Zahlen derjenigen Personen, die bewusst Nachrichten vermeiden, haben sich innerhalb der vergangenen sechs Jahre in allen Altersgruppen deutlich erhöht.1Das Phänomen wird auch im internationalen Kontext unter Begriffen wie Nachrichtenvermeidung, Nachrichtenmüdigkeit oder Themenmüdigkeit diskutiert. Was verstehen wir eigentlich unter diesen Begrifflichkeiten? 

Begriffe der Nachrichtenforschung

Nachrichtenvermeidung (im internationalen Kontext „news avoidance“). Mit dem Phänomen der Nachrichtenvermeidung, wie es in aktuellen Debatten beschrieben und auch im Reuters Report auf Basis der Selbstauskunft erhoben wird, ist das mehr oder weniger häufig auftretende bewusste Vermeiden des Lesens, Hörens oder Schauens von Nachrichten gemeint. Dabei bleibt zunächst einmal offen, welche Nachrichteninhalte genau vermieden werden (z. B. einzelne Themen oder sogar ganze Nachrichtenangebote), warum diese vermieden werden und wie häufig bzw. über welchen Zeitraum hinweg sie vermieden werden. Es ist auch denkbar, dass Personen schlichtweg keine Zeit haben, sich über Nachrichten zu informieren oder andere, beispielsweise unterhaltende Inhalte, präferieren. In diesem Fall würde man von unbeabsichtigter Nachrichtenvermeidung sprechen.2

Nachrichtenmüdigkeit. Unter „news fatigue“ wird das subjektive Gefühl verstanden, sich durch zu viele Nachrichten erschöpft zu fühlen und zu müde zu sein, Nachrichten zu konsumieren und zu verarbeiten.3Das aktuelle Informationsverhalten, beispielsweise die mobile Nachrichtenrezeption sowie der Konsum über Nachrichten-Apps, die mit Push-Benachrichtigungen arbeiten, verstärken das Aufkommen dieser Gefühle.  

Themenmüdigkeit. Das Phänomen der Themenverdrossenheit („issue fatigue“) beschreibt weniger ein aktives Verhalten als vielmehr eine potenzielle Ursache für die Vermeidung von Nachrichten. Die beiden Forscherinnen Julia Metag und Dorothee Arlt, die sich bereits sehr lange mit diesem Phänomen beschäftigen, definieren es als „eine negative Haltung der Rezipienten gegenüber einem Thema, die aus einer über einen langen Zeitraum anhaltenden, sehr intensiven Berichterstattung über ein Thema resultiert und die in Folge das Verhalten (Vermeidung) beeinflussen kann.“4Zuletzt konnte dies im Zuge der langen und intensiven Berichterstattung zu Themen wie dem Brexit, der Coronavirus-Pandemie oder dem Krieg in der Ukraine beobachtet werden. 

Die bewusste Vermeidung von nachrichtlichen Inhalten kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen. Beispielsweise ist es denkbar, dass bestimmte Artikel in Zeitungen überflogen werden, während des Fernsehens das Programm umgeschaltet oder beim Radiohören der Sen- der gewechselt wird. Jüngere Generationen, die sich im Internet und dort vor allem in sozialen Medien wie Instagram, YouTube oder TikTok informieren, werden in diesen Informationsumgebungen potenziell häufig mit Nachrichten konfrontiert, weil sich in ihren „Newsfeeds“ zwischen Katzenvideos und Urlaubsfotos von Freunden genauso Inhalte von Nachrichtenanbietern mischen – auch dann, wenn sie sich eigentlich gar nicht informieren möchten. Auf diesen Plattformen können durch die Personalisierung von Inhalten sowie Praktiken der Kuration mehr Nachrichten gelesen oder auch bewusst vermieden bzw. „überscrollt“ werden, beispielsweise durch das Fol- gen oder Entfolgen einzelner Accounts, wodurch mehr oder weniger Nachrichten im Feed angezeigt werden. 

Wer vermeidet Nachrichten wie häufig?

Nachrichtenvermeidung wird in der Regel mit negativen Konsequenzen für eine funktionierende Demokratie verknüpft: Personen, die sich nicht in den Nachrichten über das aktuelle Geschehen und politische Entscheidungen informieren, verlieren den Anschluss an die öffentlich diskutierten Themen und damit potenziell auch die Fähigkeit, politische Fragen, von denen sie selbst betroffen sind, zu bewerten. Ein temporärer Nachrichtenentzug kann allerdings auch positive Effekte haben: In einer Langzeitstudie waren Personen, die Nachrichten über die Corona-Krise hinweg aktiv vermieden, eher bereit, sich im Zusammen- hang mit der Krise bürgerschaftlich zu engagieren.5Von welchem Ausmaß sprechen wir also? Wie groß ist der Anteil innerhalb der Bevölkerung, der Nachrichten vermeidet und sich damit potenziell dem öffentlichen Diskurs und den politischen Beteiligungsprozessen entzieht?

Tatsächlich variiert der Anteil der Personen, die kaum Nachrichten nutzen oder diese bewusst vermeiden, je nach konkreter Operationalisierung stark. In der Mehrzahl der Studien werden Personen auf Grundlage eines bestimmten Grenzwertes der (Nicht-) Nutzung als „Vermeider:innen“ definiert, wobei beispielsweise im niederländischen Kontext elf Prozent der Befragten in einer typischen Woche keine von 49 genannten Nachrichtenquellen nutzen und als Nachrichtenvermeider:in verstanden werden.6Laut des aktuellen Reuters Reports versucht jede:r 10. Internetnutzende in Deutschland oftmals, Nachrichten aktiv zu vermeiden. Dieser Anteil ist doppelt so groß wie noch 2017, als die Frage zur Nachrichtenvermeidung zum ersten Mal mit abgefragt wurde (vgl. Grafik 1).7

In einer anderen Repräsentativbefragung konnten 45% der 14- bis 17-Jährigen, 22% der 18- bis 24-Jährigen und 15% der 40- bis 50-Jährigen in Deutschland als „Gering Informationsorientierte“ (GIO) identifiziert werden. Diese Einordnung geht mit einem kaum vorhandenen Interesse, seltener bis gar keiner Nutzung von Informationen innerhalb einer typischen Woche und einer als gering empfundenen Relevanz, überhaupt informiert zu sein, einher.8 

Die Anzahl derjenigen, die regelmäßig Nachrichten vermeiden bzw. sehr wenige Nachrichten konsumieren, ist also davon abhängig, welches Land betrachtet wird und wie „Nachrichtenvermeidung“ in der jeweiligen Studie definiert und abgefragt wird. Studienübergreifend zeigt sich hingegen, dass es bei der Gruppe der „Vermeider:innen“ in der Regel starke Zusammenhänge zum Alter und zur formalen Bildung gibt. So sind Personen, die in niederländischen Studien zur Gruppe der Nachrichtenvermeider:innen gehören, in der Regel jünger und weniger gebildet.9Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hat sich ebenfalls gezeigt, dass junge Menschen und Personen weiblichen Geschlechts Nachrichten öfter vermeiden als ältere Personen und Männer.10Gleichzeitig haben nicht alle Personen, die wenig Nachrichten nutzen, automatisch einen niedrigen sozioökonomischen Status; beispielsweise haben vor allem erwachsene Personen, die im Rahmen von qualitativen Studien befragt wurden und als sogenannte „News Resisters“ bezeichnet werden, im Durchschnitt einen hohen sozio- ökonomischen Status.11

Warum werden Nachrichten vermieden?

In der Gesamtschau der (inter-)nationalen Studien lassen sich drei Hauptursachen ausmachen: eine wahrgenommene Negativität in der Berichterstattung, eine wahrgenommene (kognitive und emotionale) Informationsüberlastung und zuletzt eine Skepsis und fehlendes Vertrauen gegenüber Medien und Journalismus.  

Ursache 1: Wahrgenommene Negativität in der Berichterstattung.

Allen voran ist die Wahrnehmung einer negativen Berichterstattung altersübergreifend weit verbreitet. Vor allem junge Menschen stört die Negativität in den Nachrichten und die als dominant wahrgenommenen Themen wie Tragödien, Krisen und Kriege. Bei ihnen hat sich der Glaube „all news today is negative“12festgesetzt. Diese Wahrnehmung löst bei Nutzenden negative Emotionen aus und schlägt aufs Gemüt: Laut Reuters Digital News Report 2022 sagen über ein Drittel der Befragten, dass sie Nachrichten vermeiden, weil sich diese negativ auf ihre Stimmung auswirken (vgl. Grafik 2). In der Tat sind Negativität und Konflikte wichtige Nachrichtenfaktoren in den Medien. Allerdings bieten dazu passende Inhalte nur wenige Möglichkeiten, Veränderungen zu bewirken und lösen bei den Nutzenden daher Gefühle der Macht- und Hoffnungslosigkeit aus. Panelstudien zeigen darüber hinaus negative Effekte auf die mentale Gesundheit: Durch den Konsum negativer Nachrichten nimmt das psychische Wohlbefinden von Rezipienten und Rezipientinnen langfristig ab.13

Ursache 2: Wahrgenommene kognitive und emotionale Informationsüberlastung.

Eine weitere Ursache, weshalb Nutzende die Rezeption von Nachrichten vermeiden, ist eine kognitive Nachrichtenermüdung. Vor allem junge Erwachsene haben das Gefühl, dass es eine überwältigende Menge an Nachrichten gibt, und für gewisse Teilgruppen fühlen sich diese wie eine „lästige Pflicht“ an. Darüber hinaus kann eine wahrgenommene Nachrichtenüberlastung beispielsweise dazu führen, dass sich Nutzende kognitiv überfordert fühlen und eine Vermeidung von Nachrichten als adaptive Strategie anwenden, um den Informationsüberfluss zu bewältigen. Laut Reuters Report 2022 geben rund ein Drittel der Befragten an, dass sie sich von der Menge an Nachrichten, die es heutzutage gibt, erschöpft fühlen und deshalb Nachrichten bewusst vermeiden.14

Ursache 3: Skepsis und fehlendes Vertrauen. 

Nachrichtenvermeidung ist zum Teil auch auf eine generelle Ablehnung von Medien und ein Misstrauen gegenüber dem Einfluss von Unternehmen auf den Journalismus zurückzuführen. In einer älteren Ausgabe des Reuters Report wurde festgestellt, dass ein Drittel (37%) der Nutzenden zumindest gelegentlich aktiv die Nachrichten vermeidet, weil sie sich nicht darauf verlassen können, dass die Nachrichten wahr sind.15Auch in Deutschland sind viele Nutzende skeptisch: Knapp ein Viertel (23%) vertritt die Meinung, dass man dem Großteil der Nachrichten meist nicht trauen kann. Daneben haben Nutzende Misstrauen gegenüber dem Einfluss von Unternehmen auf den Journalismus und ein mangelndes Vertrauen in die Richtigkeit der Nachrichten, was dazu führt, dass sie ihren Nachrichtenkonsum aktiv einschränken.16

News: Alltagsrelevant & konstruktiv

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen ist es insbesondere für Medienunternehmen eine große Herausforderung, relevant für junge Zielgruppen zu bleiben bzw. erst einmal zu werden. Gerade mit Blick auf tagesaktuelle Berichterstattung und „hard news“, wozu politische, wirtschaftliche und internationale Nachrichten zählen, hat der Journalismus mit der Wahrnehmung „all news is negative“ zu kämpfen und droht, den Anschluss an das junge Publikum zu verlieren. Gleichermaßen verlagert sich die Problembehandlung unter Schlagwörtern wie „Nachrichten-“, „Digital-“ oder „Medienkompetenz“ in die Schulen. Die Medienpädagogik ist gefragt, Angebote für Kinder, Jugendliche aber auch für Erwachsene zu entwickeln, um die individuelle Medienkompetenz zu stärken. 

Sowohl die Ursachen als auch das Vermeidungsverhalten selbst sind komplex. Hinzu kommt, dass Vermeidung und Konsum sich nicht zwangsläufig gegenseitig ausschließen. Nutzende können sich bewusst dafür entscheiden, ihren Nachrichtenkonsum – oder im Rahmen einer entwickelten Themenverdrossenheit nur bestimmte Themen – einzuschränken und sich dennoch regelmäßig informieren. Daher gibt es sowohl für den Journalismus als auch für die Medienpädagogik vielfältige Handlungsansätze.

Mittlerweile gibt es Nachrichtenangebote wie Good News und Formate wie den SPIEGEL-Newsletter Alles Gute, in denen ein positiver und konstruktiver Ansatz der Berichterstattung verfolgt wird. Inwiefern diese und allgemein Angebote privater und öffentlich-rechtlicher Anbieter in sozialen Medien etwas an der Nachrichtenmüdigkeit von Nutzenden ändern, ist (noch) unklar. Eine Vielzahl von Studien weist allerdings darauf hin, dass Nutzende Nachrichten schätzen, die konstruktive Elemente enthalten, vor allem, weil diese einer negativen Weltsicht entgegenwirken können, indem Lösungsansätze geboten werden und Hoffnung geweckt wird. 

Gleichzeitig lösen konstruktive Nachrichten bei Nutzenden ein geringeres Maß an negativen und ein höheres Maß an positiven, inspirierenden und emotionalen Reaktionen aus, wie in einem Experiment mit jungen Erwachsenen herausgefunden wurde.17Insofern bietet das Konzept der lösungsorientierten Berichterstattung (in der Journalismusforschung wird dieses unter Begriffen wie „constructive journalism“ oder „slow journalism“ untersucht) für den Journalismus potenziell einen Ansatz, um jüngere Nutzende anzuziehen – insbesondere, wenn das Nachrichtenthema für ihr Leben relevant ist. 

Darüber hinaus scheint es für journalistische Anbieter ratsam, gegen die Funktionslogiken sozialer Medien zu arbeiten. Zwar generieren emotionalisierende, dramatische oder negative Inhalte viele Interaktionen, sie befeuern aber auch die emotionale Überlastung der Nutzenden und die Negativwahrnehmung der Berichterstattung. Zudem sind solche Inhalte nicht dazu geeignet, vor allem junge Nutzende vom Konzept „Journalismus“ zu überzeugen und seinen besonderen Geltungsanspruch zu verdeutlichen. 

Nicht zuletzt scheint ein Kernaspekt zu sein, die Alltagsrelevanz von Nachrichten herauszuarbeiten. Das kann auf verschiedene Art und Weise passieren. Erstens über die Selektion von Themen, das heißt zu schauen, was relevant im Alltag der Zielgruppe ist. Zweitens, über die Art der Darstellung gesamtgesellschaftlich relevanter und politischer Ereignisse. Hier kann mit einer neuen Perspektive auf das Thema geblickt oder folgende Frage in den Vordergrund gerückt werden: „Was hat das mit deinem Alltag zu tun, wie wirkt sich das aus?“. Drittens, über ganz neue Angebote und Formate, die auf unter- schiedliche Teilgruppen der Gen Z zugeschnitten sind und den Logiken der Plattformen mit Blick auf technische und gestalterische Elemente gerecht werden.

 Nachrichtenkompetenz & Selbstreflexion

Für die Medienpädagogik sollten zwei Aspekte im Vordergrund stehen. In erster Linie kann die Vermittlung von Wissen ein Bewusstsein dafür schaffen, wie Journalismus funktioniert und dass es auch in Ordnung ist, zeitweise eine Pause von Nachrichten einzulegen. Die Wissensvermittlung umfasst sowohl das Verständnis für grundlegende Funktionen des Journalismus in einer Demokratie und die Strukturen des Mediensystems inklusive der Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, aber auch die Aufmerksamkeitsmechanismen von (sozialen) Medien und Einblicke in die Arbeitsweisen und Auswahllogiken des professionellen Journalismus (Stichwort Negativität als Nachrichtenfaktor). 

Eine Person, die in Zeitungspapier gehüllt ist

Darüber hinaus scheint die Vermittlung von medienbezogenen Fähigkeiten und der Raum für Selbstreflexion wichtig zu sein, um Überforderung und Vermeidungsverhalten entgegenzuwirken. Hierbei können Strategien für den bewussten Konsum von Nachrichten vermittelt werden. Dazu zählen beispielsweise das Festlegen von nachrichtenfreien Zeiten, das Ausschalten von Push-Benachrichtigungen oder das Abonnieren von Nachrichtenseiten, die mit einem konstruktiven Ansatz arbeiten. Vor allem bei der Nutzung sozialer Medien kann es zudem helfen, Strategien zu finden, dass weniger Überschriften (meist negative oder emotionalisierende) schnell gelesen werden und sich stattdessen Zeit genommen wird, um einen Bericht ganz zu lesen und die Hintergründe zu verstehen. Daneben kann der Austausch mit anderen über das eigene Nutzungs- bzw. Vermeidungsverhalten und über einzelne belastende Nachrichteninhalte zu Themen wie der Klimakrise oder Kriegen helfen. Foto: Mateus Henrique/Pexels Nachrichtenkompetenz in der Informationsflut.


Anmerkungen
  1. 1. Vgl. Behre, J.; Hölig, S. & Möller, J. (2023): Reuters Institute Digital News Report 2023 – Ergebnisse für Deutschland. Hamburg: Verlag Hans-Bredow-Institut, Juni 2023. In: Arbeitspapiere des Hans-Bredow-Instituts, Projektergebnisse Nr. 67.
  2. 2. Skovsgaard, M. & Andersen, K. (2020): Conceptualizing News Avoidance: Towards a Sha- red Understanding of Different Causes and Potential Solutions. In: Journalism Studies, 21 (4), S. 463.
  3. 3. Song, H.; Jung, J. & Kim, Y. (2017): Perceived News Overload and Its Cognitive and Attitudi- nal Consequences for News Usage in South Korea. In: Journalism & Mass Communication Quarterly, 94 (4), S. 1179.
  4. 4. Metag, J. & Arlt, D. (2016): Das Konstrukt Themenverdrossenheit und seine Messung: Theoretische Konzeptualisierung und Skalenentwicklung. In: Medien & Kommunikations- wissenschaft, 64 (4), S. 5.
  5. 5. Ohme, J.; de Bruin, K.; de Haan, Y.; Kruikemeier, S.; van der Meer, T. G. L. A. & Vliegenthart, R. (2022): Avoiding the news to participate in society? The longitudinal relationship bet- ween news avoidance and civic engagement“. In: Communications, S. 1–12.
  6. 6. Vgl. Trilling, D. & Schoenbach, K. (2012): Skipping current affairs: The non-users of online and offline news, In: European Journal of Communication, 28 (1), S. 35–52.
  7. 7. Vgl. Behre, J.; Hölig, S. & Möller, J. (2023), S. 14
  8. 8. Vgl. Hasebrink, U.; Hölig, S. & Wunderlich, L. (2021): #UseTheNews: Studie zur Nach- richtenkompetenz Jugendlicher und junger Erwachsener in der digitalen Medienwelt. Hamburg: Verlag Hans-Bredow-Institut, April 2021. In: Arbeitspapiere des Hans-Bredow- Instituts Nr. 55.
  9. 9. Vgl. Trilling, D. & Schoenbach, 2012 und Edgerly, S. (2021): The head and heart of news avoidance: How attitudes about the news media relate to levels of news consumption, In: Journalism, S. 1–18.
  10. 10. Vgl. de Bruin, K.; de Haan, Y.; Vliegenthart, R.; Kruikemeier, S. & Boukes, M. (2021): News Avoidance during the Covid-19 Crisis: Understanding Information Overload, In: Digital Journalism, 9 (9), S. 1286–1302.
  11. 11. Vgl. Woodstock, L. (2014): The news-democracy narrative and the unexpected benefits of limited news consumption: The case of news resisters, In: Journalism, 15 (7), S. 834–849.
  12. 12. Vgl. Associated Press (2008): A New Model for News Studying the Deep Structure of Young-Adult News Consumption A Research Report from The Associated Press and the Context-Based Research Group. Online: https://manuscritdepot.com/edition/ documents-pdf/newmodel.pdf
  13. 13. Vgl. Boukes, M. & Vliegenthart, R. (2017): News Consumption and Its Unpleasant Side Effect: Studying the Effect of Hard and Soft News Exposure on Mental Well-Being Over Time. In: Journal of Media Psychology, 29 (3), S. 137–147.
  14. 14. Vgl. Hölig, S.; Behre, J.; Schulz, W. (2022): Reuters Institute Digital News Report 2022 – Ergebnisse für Deutschland. Hamburg: Verlag Hans-Bredow-Institut, Juni 2022. In: Arbeitspapiere des Hans-Bredow-Instituts, Projektergebnisse Nr. 63.
  15. 15. Vgl. Kalogeropoulos, A. (2017): News Avoidance. In: Reuters Digital News Report 2017, S. 41–43. Oxford: Reuters Institute for the Stu- dy of Journalism.
  16. 16. Vgl. Woodstack, 2014. 17. Hermans, L. & Prins, T. (2022): Interest matters: The effects of constructive news reporting on Millennials’ emotions and enga- gement. In: Journalism, 23 (5), S. 1064–1081.
  17. 17. Hermans, L. & Prins, T. (2022): Interest matters: The effects of constructive news reporting on Millennials’ emotions and engagement. In: Journalism, 23 (5), S. 1064–1081.