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Eine Person mit einer verkabelten VR-Brille im Gesicht.

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Digitale Jugendarbeit – Nah dran an den jugendlichen Lebenswelten

Die Voraussetzungen für ein gelingendes Leben und volle gesellschaftliche Teilhabe verändern sich. Wenn Jugendarbeit die Digitalisierung nicht passieren lassen, sondern aktiv mitgestalten und ihre Zielgruppe im Veränderungsprozess gut unterstützen will, muss sie sich mit der digitalen Entwicklung auseinandersetzen. Unsere Autorin rät: Nicht zu lange an Rezepten feilen, sondern lieber viel versuchen und auch mal freudig scheitern. Gute Ideen für die Praxis gibt es bereits.

Freitagabend im Jugendtreff XY im Jahr 2022. Zwei Kolleginnen ziehen VR-Masken an und beginnen mit ihrer virtuellen Streetwork-Runde. Auf einer beliebten Gaming-Plattform begegnen sie einer Gruppe von neuen und bekannten Jugendlichen, tauschen sich über Neuigkeiten aus und zocken eine Runde gemeinsam. Aus der Werkstatt riecht es nach verbrannter Wolle – da hat wohl jemand wieder einige Haare mitgelötet. Die neuen Leuchtschilder des Jugendtreffs sind auf jeden Fall ein Hingucker und noch haben die Kids großen Spaß daran, die Sprüche jede Woche neu zu programmieren. Einen Raum weiter stellt eine Gruppe Jugendliche Stühle im Kreis auf und testet die Technik für ein Video-Treffen. Später am Abend wollen sie mit Netzaktivisten darüber diskutieren, was von den aktuellen Versuchen zu halten ist, einen öffentlich-rechtlichen sozialen Netzwerkdienst zu schaffen. Die Besucherinnen und Besucher des Jugendtreffs stehen der Idee zunächst eher skeptisch gegenüber: Wem soll das nutzen?

„Wieder so ein lästiger Modetrend, den wir einfach aussitzen werden.“ Wer digitale Jugendarbeit für einen vorübergehenden Hype hält, hat etwas sehr Grundlegendes nicht verstanden. Digitaler Wandel ist ein tiefgreifender Veränderungsprozess − von der Bandbreite seiner Auswirkungen her ist er mit der Industrialisierung vergleichbar. Die Voraussetzungen für ein gelingendes Leben und volle gesellschaftliche Teilhabe verändern sich. Wenn Jugendarbeit ihre Zielgruppen in diesem Veränderungsprozess gut unterstützen möchte, muss sie sich mit den digitalen Entwicklungen auseinandersetzen.

Digitale Jugendarbeit

Der Begriff „Digitale Jugendarbeit“ umfasst alle Aktivitäten und Angebote der Jugendarbeit, die digitale Medien und Technologien proaktiv nutzen oder zum Thema machen. Digitale Jugendarbeit verwendet digitale Medien als Werkzeug, setzt sich inhaltlich mit ihnen auseinander und baut Aktivitäten in oder um sie herum auf.1 Digitale Jugendarbeit ist somit ein breiterer Begriff als eYouthwork, der sich auf die Online-Aktivitäten der Jugendarbeit bezieht. Er lässt sich auch nicht mit Medienpädagogik in der Jugendarbeit gleichsetzen: Ein Teil der digitalen Jugendarbeit-Aktivitäten folgt einer medienpädagogischen Absicht. Andere Aktivitäten, wie z.B. Online-Beratung, folgen diesem Ziel nicht oder zumindest nicht vordergründig. Präziser wäre es, von „Jugendarbeit in einer mediatisierten, digital vernetzen Gesellschaft“ zu sprechen.2 Die Kurzform „Digitale Jugendarbeit“ (digital youth work) wirkt jedoch alltagstauglicher und hat sich auch in europäischen Jugendarbeitsdiskursen etabliert.

Mitreden und Mitgestalten

Gute Konzepte für digitale Jugendarbeit verfolgen genau jene Ziele, um die es der Jugendarbeit „immer schon“ ging: Chancengerechtigkeit fördern, Entfaltungs- und Erprobungsräume schaffen. Es geht also nicht darum, Jugendarbeit neu zu erfinden, sondern dafür Sorge zu tragen, dass wir Jugendarbeit machen in und für die Gesellschaft von heute und morgen.

Jugendarbeit ist ein guter Ort, um miteinander darüber zu reden, was die Digitalisierung mit den Menschen und der Gesellschaft macht. Klingt abstrakt? Mitnichten. Viele digitale Phänomene sind längst im Alltag der Jugendlichen angekommen. So betreiben beispielsweise viele junge Leute Selbstoptimierung mit Fitness- oder Abnehm-Apps. Das kann super motivierend sein, aber es entsteht dadurch auch ein Druck. Und was bedeutet dieser Trend längerfristig für solidarische Konzepte wie Krankenversicherungen? Wer sich ungesund ernährt und weniger bewegt, soll auch mehr zahlen – findet ihr das okay? Der nächste Schritt ist das Ausloten der eigenen Handlungsmöglichkeiten. Ist Digitalisierung etwas, das mit uns passiert, oder können wir auch mitreden und mitgestalten?

Auf individueller Ebene steigt die Bedeutung von „digital life skills“: Wie gestalte ich meinen Alltag mit (digitalen) Medien so, dass es für mich „gut“ ist. Auch wenn man es sich manchmal wünschen würde: Es gibt hierfür keine allgemeingültigen Rezepte. Wir müssen alle lernen, das eigene Medienhandeln zu reflektieren, eigene Motive und Beweggründe zu erkennen und zu spüren, was wir brauchen und was uns gut tut. Auf Jugendarbeits-Alltag übersetzt: Offene Gespräche über Mediennutzung mit Erwachsenen, die über jugendlichen Mediennutzungsweisen nicht sofort verurteilend „drüberfahren“, können sehr wertvoll sein.  

Neue Möglichkeiten der digitalen Medien entdecken und damit experimentieren − Jugendarbeit kann Anlässe dafür schaffen. Auch wenn uns heute fast grenzenlos viele Werkzeuge zur kreativen Mediengestaltung zur Verfügung stehen, kennen wir als aktive Nutzerinnen und Nutzer nur ein kleines Segment davon, wenn überhaupt. Hast du schon mal ein Video geschnitten? Fotocollagen gestaltet? Ein Spiel programmiert?

Last but not least: Jugendarbeit kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, digitale Technologien zugänglicher und transparenter zu machen. Von wirkmächtigen Leuchtturmprojekten wie jugendhackt.org bis zu kleinen Spielereien mit MakeyMakeys oder selbstgebauten Robotern: Sie alle tragen dazu bei, dass mehr Menschen das Gefühl haben, digitale Technologien zumindest in ihren Grundzügen zu verstehen. Damit wird der Kreis jener, die bei digitalen Entwicklungen mitreden können, stetig größer.

Wie digital agil bist du, Jugendarbeit?

Als wir vor zwei Jahren im Rahmen der Screenagers-Studie3 den Ist-Zustand von digitaler Jugendarbeit in einigen europäischen Ländern erhoben haben, war das Bild trotzt länderspezifisch unterschiedlicher Situationen doch sehr ähnlich: Digitale Medien waren im Jugendarbeit-Alltag angekommen, die Beschäftigung damit aber recht einseitig. Vielerorts ging es fast ausschließlich darum, soziale Netzwerkdienste dafür zu nutzen, Jugendliche zu erreichen. Erst mit riesigem Abstand kamen alle anderen Formen der Beschäftigung mit digitalen Medien, von reflexiven und kreativen medienpädagogischen Projekten bis zur Online-Beratung, als absolutes Schlusslicht fast überall: digitale Spiele, Making und Coding.

Eine Sonderrolle in der Screenagers-Projektpartnerschaft nahm Finnland ein, wo mit Verke4 eine eigene Organisation die sinnvolle Weiterentwicklung der digitalen Jugendarbeit vorantreibt: mit Materialien, Schulungen, Unterstützung für innovative Projekte und Beratung und Coaching für Jugendorganisationen. Eine zentrale Erkenntnis der finnischen Kolleginnen und Kollegen lautet: Digitale Jugendarbeit ist Organisationsentwicklung. Das A und O sind zwar Jugendarbeiter*innen und Teams, die kreativ und mutig Neues ausprobieren, aber Organisationen können viel dazu beitragen, gute Voraussetzungen dafür zu schaffen.

Jugendarbeit-Teams sollten ihre digitalen Kompetenzen ständig weiterentwickeln können. Gute Fortbildungen und die Möglichkeit für alle Mitarbeiter diese zu besuchen, sind wichtig. Mindestens genauso viel Bedeutung kommt aber anderen, weniger formellen Lernsettings zu. Jugendarbeiterinnen und –arbeiter „ticken“ oft sehr ähnlich wie ihre Zielgruppen und wollen auch autodidaktisch und mit- und voneinander Neues lernen können. Dafür müssen Anlässe geschaffen und muss ausreichend Zeit eingeplant werden – und das Bekenntnis, dass diese zum Arbeitsauftrag dazu gehört.

Jugendarbeit-Organisationen tun gut dran, ein Arbeitsklima zu fördern, das dazu ermutigt, schnell ins Tun kommen, viel zu versuchen und freudig zu „scheitern““. Wer zu lange an Konzepten feilt oder gar abwartet, bis bewährte und bewertete Konzepte veröffentlicht werden, könnte die eine oder andere zielgruppenrelevante Entwicklung verschlafen. Eine Versuchshaftigkeit gehört zur digitalen Jugendarbeit ganz wesentlich dazu.

Der Jugendarbeit stehen nirgendwo unbeschränkte Mittel für technische Investitionen zur Verfügung. Umso wichtiger ist es, dass jene, die mit den digitalen Geräten arbeiten sollten (Jugendliche und Jugendarbeiter in die Anschaffungsprozesse gut eingebunden werden. Insgesamt sollten wir aber dafür eintreten, die Räume der Jugendarbeit zukünftig technisch besser auszustatten: als ein wirksames Mittel gegen digitale Benachteiligungen. Ein Netzwerk mit Kooperationspartnern aus unterschiedlichen Bereichen stärkt Jugendarbeit in Bereichen, wo wir selbst zunächst Neuland betreten. FabLabs und andere Making-Initiativen können gute Bündnispartner sein, wenn man erste Projekte Richtung digitales Tüfteln plant. Zivilgesellschaftliche Organisationen im Bereich Datenschutz oder Netzpolitik bringen extrem relevante Expertise in die Jugendarbeit ein − und haben vielleicht selbst großes Interesse daran, mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen.

Hoher Reflexionsbedarf

Jugendliche dort abzuholen wo sie sind, beinhaltet heute auch das Betreten von durchkommerzialisierten digitalen Räumen, wo Anbieter mit bedenklicher Monopolstellung (die „Big Five“ im Internet: Google, Facebook, Amazon, Microsoft, Apple) die Spielregeln diktieren. Wer verantwortungsbewusst und korrekt sein möchte, vermeidet diese Räume. Wer allem voran lebensweltnah agieren will, geht selbstverständlich hinein. In diesem Spannungsfeld müssen Jugendarbeit-Organisationen Entscheidungen treffen, sich positionieren und das eigene Handeln begründen.

Ein weiteres Thema mit hohem Reflexionsbedarf ist der Umgang mit der Entgrenzung von Arbeit und Privatleben. In vielen digitalen Räumen verschwimmt die Grenze zwischen privater und professioneller Identität. Wie viel Persönliches muss man von sich preisgeben, um für die Jugendlichen als Ansprechperson greifbar genug zu sein? Wie aktiv möchte man in digitalen Räumen auf Jugendliche zugehen, wie schaut aufsuchende Arbeit dort aus? Wie kommuniziert man Arbeitszeiten und Erreichbarkeit in Räumen, wo rund um die Uhr etwas los ist?

Der hohe Zeitaufwand für Diskussions- und Abstimmungsprozesse lässt Organisationen der Jugendarbeit zu Recht stöhnen. Gleichzeitig sind es jedoch Lernerfahrungen, die auch für die Zielgruppe wertvoll sein können. Schließlich sind auch Jugendliche damit konfrontiert, ständig erreichbar zu sein und beginnen zunehmend zu thematisieren, dass dies Stress erzeugt.5 Sie müssen entscheiden, welche Dienste sie wie nützen möchten − und welche nicht. Sie müssen ihre digitale Identität aktiv gestalten. Unterschiedliche, reflektierte Positionen zu diesen Fragen sind Material, mit dem sie arbeiten können.

Was hilft gegen Überforderung?

Digitale Jugendarbeit ist allen voran eine Frage der Haltung bzw. scheitert sie oft an einer ablehnenden Haltung. Wer immer noch ein „Ich halte von alldem nichts“-Schild vor sich trägt, dem sei gesagt: Das ist, bitteschön, keine kritische Position − sondern nur undifferenziert und obendrauf auch noch ziemlich bequem. Weder sollten wir alles Neue kritiklos umarmen noch pauschal ablehnen. Sondern Entwicklungen – und das ist aufwändig – auf ihre Relevanz, Potentiale und Risiken abklopfen.

Der Einwand, der viel ernster zu nehmen ist, lautet: „Wie soll ich den Jugendlichen etwas beibringen, wenn die Entwicklungen doch mich selbst so heillos überfordern?“. Was da hilft: Von dem Anspruch Abstand zu nehmen, irgendjemandem irgendetwas beibringen zu wollen. Gerade in der Jugendarbeit, wo es hierarchische Lehr-Lern-Verhältnisse ohnehin nie gab, kann man Dinge gemeinsam entdecken, erforschen, diskutieren, drehen, wenden oder sich wundern.

Christian Swertz, Professor für Medienpädagogik an der Uni Wien, formuliert es so: „In einer komplexen Gesellschaft müssen wir alle lernen, mit der forschenden Geisteshaltung einer Wissenschaftlerin oder eines Wissenschaftlers an Phänomene heranzugehen.“ Dazu gehört auch, es aushalten zu lernen, dass es unterschiedliche Wahrheitsansprüche gibt und man selbst schnell an die Grenzen des eigenen Wissens kommt.

Was sich definitiv kultivieren lässt, ist das eigene Selbstbild als lernfähiges- und williges Wesen. Eine erfahrene Kollegin, die im Bibliotheksbereich medienpädagogische Angebote setzt und ständig an den neuesten Trends dran ist, meint: „Die Projekte sind mal mehr, mal weniger erfolgreich, aber auf jeden Fall gebe ich den Jugendlichen immer ein Vorbild des lebenslangen Lernens ab. Ich möchte, dass sie denken: ‚Wenn die Frau mit grauen Haaren sich das zutraut, dann kann ich es auch!‘“

Alltagstauglich und unaufgeregt

Digitale Jugendarbeit hat ein ähnliches Imageproblem wie Medienpädagogik: Auch sie wird häufig mit aufwändigen Projekten, die schlecht in den Arbeitsalltag der Jugendarbeit passen, gleichgesetzt.

Keine Frage: Wenn wir beispielsweise ein neues Online-Beratungsangebot etablieren oder lokale ePartipations-Prozesse jugendgerecht gestalten möchten, ist das ressourcenintensiv. Neben solchen wichtigen Vorhaben gibt es aber fortlaufend auch wirksame Interventionen, die nebenbei und meist auch ziemlich spontan passieren.

In Wien haben wir in den letzten Jahren gelernt, das Mediengespräch als das vielleicht wirkmächtigste medienpädagogische Werkzeug in der Jugendarbeit wertzuschätzen. Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter sind vertraute erwachsene Gesprächspartner für Themen, die Jugendliche in ihrem Alltag beschäftigen – das ganze „digitale Zeugs“, von Pornoseiten über Fake News bis hin zu Apps, die Gespräche mithören, gehört selbstverständlich mit dazu. Wenn Jugendarbeiter die digitalen Entwicklungen auch nur einigermaßen wach und interessiert mitverfolgen, sind sie den Jugendlichen bei solchen Themen ein gutes Gegenüber. Es geht schließlich nicht um ein „Ich weiß das“, sondern um ein „Wir denken gemeinsam laut darüber nach“.

Wer neue Geräte und Applikationen nutzen lernen möchte, kann oft viele Wege abkürzen, indem man sich das Nutzungswissen von Jugendlichen oder gemeinsam mit ihnen aneignet. Alle lernen dabei. Keine Jugendarbeit-Organisation krempelt von heute auf morgen alle ihre Angebote auf „digital“ um. Darum soll es auch nicht gehen, schließlich hat das bislang Dagewesene einen Sinn und Zweck. Wer in der eigenen Organisation einen digitalen Aufholbedarf wahrnimmt: einfach mal irgendwo anfangen. Einen teaminternen Experimentiernachmittag um eine spannend wirkende App herum einplanen. Einen kleinen Versuchsballon mit Jugendlichen steigen lassen. Wenn es nicht gleich klappt, so what? Immerhin ist man wieder um eine neue digitale Erfahrung reicher.

Inspiration und Ideen für die Jugendarbeit

www.medienpaedagogik-praxis.de
Der Blog ist eine hervorragende Quelle für Projektideen und empfehlenswerte digitale Werkzeuge.

www.digitalyouthwork.eu
Eine umfassende, neue Ressource für digitale Jugendarbeit ist dieses Portal. Zahlreiche kurze Best Practice-Videos zeigen auf, wie vielfältig digitale Jugendarbeit sein kann – alle sind mit deutschen Untertiteln versehen. Unter „Training Materials“ findet man eine umfangreiche Sammlung von Open Educational Resources für die Jugendarbeit: Anleitungen für Projekte, die man direkt mit Jugendlichen umsetzen kann, Workshopkonzepte und Material für Schulungen für Fachkräfte der Jugendarbeiter sowie Material, das organisationsinterne Entwicklungsprozesse unterstützt, von der Planung der Social Media-Auftritte bis hin zur innovativen Konzeptentwicklung.

https://demokratielabore.de/materialsammlung
Anregungen und Materialien unterschiedlichen Themen für Jugendliche, Jugendeinrichtungen und Fachkräfte der Jugendarbeit, entstanden in den Demokratielaboren im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.


Anmerkungen
  1. 1. http://intercityyouth.eu/wp-content/uploads/2018/02/Developing-digital-youth-work_short.pdf (Letzter Zugriff: 21.07.2019)
  2. 2. Rösch, Eike (2019): Jugendarbeit in einem mediatisierten Umfeld. Impulse für ein theoretisches Konzept. Weinheim: Beltz Juventa.
  3. 3. www.youth.ie/programmes/projects-initiatives/screenagers (Letzter Zugriff: 21.07.2019)
  4. 4. www.verke.org/material/digitalyouthwork/?lang=en (Letzter Zugriff: 21.07.2019)
  5. 5. www.saferinternet.at/presse-detail/studie-immer-mehr-jugendliche-im-digitalen-zeitstress (Letzter Zugriff: 21.07.2019)