Magazin für die pädagogische Praxis

Fachbeiträge

Eine Illustration von einem aufgeschlagenem Buch, auf dem sich in 3D ein Hund sowie ein Mädchen mit Regenschirm und eine Lampe mit einer Möwe bewegen. Im Hintergrund stehen neben dem Buch eine Tasse, es liegt ein Stift dort.

Kreativität mit Vorlage

Vom Weiterspinnen, Umschreiben und Reflektieren populärer Stoffe in der Fanfiction

Viele junge und vor allem weibliche Fans geben sich nicht damit zufrieden Geschichten bloß zu konsumieren. Mit selbstverfassten Texten knüpfen sie an ihre liebsten Bücher, Comics, Filme, TV-Serien oder Stars an und teilen diese Fanfiction online mit Gleichgesinnten. Dabei spinnen sie eigene Szenarien und jonglieren mit Ideen, Erzählformen und Tabubrüchen. – Einblicke in kreative Formen des Fanseins.

Spock liebt Kirk. Buffy trifft Bella. Voldemort erzählt seine Geschichte – was in den Originalwerken undenkbar wäre, stellt für Verfasser und Leser von Fanfiction keinen Widerspruch dar. Im Gegenteil: Wie selbstverständlich bedienen sich Fans ihren persönlichen Rezeptionserfahrungen entsprechend im unendlichen Fundus der Populärkultur und erschaffen so ganz eigene Erzählwelten. Durch die meist unautorisierte Übernahme von Figuren oder ganzen fiktionalen Universen entstehen zum Teil umfangreiche Geschichten, aber auch Bilder, Videos und Musik. Und es sind keinesfalls nur ein paar vereinzelte Fans, die ihrer Leidenschaft schreibend nachgehen. Auf den größten internationalen Plattformen www.fanfiction.net und archiveofourown.org (AO3) hat die Anzahl an Fantexten längst die Millionenmarke überschritten; deutsche Pendants wie www.fanfiktion.de oder animexx.de beherbergen immerhin einige zehntausend Fanwerke.

Fandom als Spielplatz

Möglich ist in Fangeschichten fast alles: Eine beliebte Serienfigur ist gestorben? In Fanfiction kann sie auferstehen und unzählige weitere Abenteuer erleben. Der nächste Band einer Buchreihe lässt auf sich warten? Fans nutzen die Wartezeit, um sich eigene Szenarien auszudenken, wie es weitergehen könnte. Zwei Figuren wären ein perfektes Paar, sind in der Originalserie aber nur Freunde oder sogar erbitterte Feinde? Kein Problem für Fanautoren: Nur zu gerne würfeln sie die Figurenkonstellationen in allen erdenklichen Variationen neu zusammen, um vorgegebene Handlungsstränge auf spielerische Weise um- und weiterzuschreiben.

Hält man sich mehr oder weniger an die Ursprungsgeschichte (Canon), können textuelle Leerstellen ausgeleuchtet werden, indem nicht gezeigte Szenen (Missing Scenes) präsentiert oder Ereignisse aus neuer Perspektive erzählt werden. Weicht man weiter von der Vorlage ab, kann diese parodiert werden oder einen völlig anderen Verlauf nehmen: Nebenfiguren rücken ins Zentrum, neue Figuren kommen dazu (Original Characters), bekannte Charaktere tauchen in neuer Umgebung auf (Alternative Universe) oder verschiedene Erzähluniversen werden gemischt (Crossover). Neben neu verfassten Fortsetzungen, Prequels oder alternativen Enden können aus den Originalwerken Subtexte herausgekitzelt werden, etwa durch feministische oder queere Neuinterpretationen. Die Atmosphäre hat ebenso entscheidenden Einfluss und kann unter anderem harmonisch (Fluff), düster (Dark Fic) oder emotional aufwühlend (Schmerz-Trost) umgesetzt werden.

Fanfiction-Begriffe

Gen – Allgemeine Geschichten, die nicht auf Beziehungen zwischen Figuren fokussieren.

Mary Sue/Gary Stu – Eine häufig nichtkanonische Figur, welche in allen Bereichen perfekt ist und deshalb als langweiliges Stilmittel verpönt ist. Häufig ist sie ein Self Insert, eine Verkörperung des Autors/der Autorin im Text.

MMFF – Mitmach-Fanfiction, die von mehreren Personen unter Anleitung eines Spielleiters gemeinsam verfasst wird.

OTP – One True Pairing, bevorzugte (Liebes-)Beziehung zwischen Figuren.

PWP – Plot, What Plot? (auch Porn, What Porn?), Geschichte, die kaum Handlung aufweist und v.a. sexuell explizite Handlungen darstellt; auf einigen Plattformen verboten.

Ship – Kurzform von Relationship, freundschaftliche oder romantische Beziehung zwischen Figuren; wichtiges Suchkriterium beim Lesen von Fanfiction.

Slash – Das Zusammenführen meist männlicher Figuren zu nicht-kanonischen homosexuellen Beziehungen; besonders im englischsprachigen Raum beliebt.

Drabble – Kurzgeschichten, bei denen man sich bewusst auf eine bestimmte Anzahl Wörter / Zeichen beschränkt, z. B. 123 Wörter = Straßendrabble.

Der Begriff Fanfiction umfasst eine große Bandbreite an künstlerischen Werken, in denen sich Fans auf die Originalwerke anderer Urheber beziehen. Gerade bei deutschen Lesern und Autoren, die wohl tendenziell jünger1 sind als die User englischsprachiger Plattformen, sind auch Geschichten um real existierende Personen (Real Person Fiction) aus den Bereichen Sport, YouTube, Musik und Film beliebt.2 Da viele der Originalwerke dem Copyright unterliegen, wird Fanfiction grundsätzlich nicht für kommerzielle Zwecke verfasst, sondern allein, um die eigene Freude am Erzählen und Imaginieren zu befriedigen. Freilich gibt es Ausnahmen: E. L. James‘ Millionenbestseller Fifty Shades of Grey etwa entstand unter dem Titel Master of the Universe als Fanfiction zu Stephenie Meyers Bis(s)-Reihe.3 Heute ist Fanfiction fast ausschließlich online zu finden, das Phänomen ist aber viel älter als das World Wide Web. Die Ursprünge fallen wohl mit der Entstehung von Fankulturen überhaupt zusammen. Vorformen wurden ab den 1910er-Jahren zu Sherlock-Holmes-Romanen sowie Romanen von Jane Austen verfasst.4 Deutlich wurde die für Fanfiction so typische Aufhebung der klaren Trennung zwischen Konsumenten und Produzenten erstmals in der Blütezeit der amerikanischen Pulps in den 1930ern, als Leser der aufkommenden Science-Fiction-Magazine in sogenannten Fanzines als Autoren tätig wurden.5

Das Wort Fanfiction kam in den 1960ern auf, als mit der TV-Serie Star Trek ein erstes großes Fandom mit ausdifferenzierter Fanfiction-Kultur entstand, das Kurzgeschichten, Gedichte und sogar Romane um die Besatzung des Raumschiffs Enterprise publizierte. Vor allem Fanautorinnen begannen dabei, die Serienereignisse nicht nur fortzusetzen, sondern durch Aspekte zu ergänzen, die ihrer Meinung nach in der Originalserie fehlten. So fanden auch tabuisierte Themen wie explizite Sexualität und Liebesbeziehungen zwischen Männern (Slash) einen festen Platz in Fanfiction.6 Wurden solche Werke zunächst in selbstverlegten Fanzines veröffentlicht, die im Privaten und bei Fanconventions unter einer äußerst überschaubaren Leserschaft zirkulierten, kann Fanfiction seit dem Sprung ins Internet ein globales Publikum erreichen. Dank der Möglichkeiten einschlägiger Online-Plattformen, sozialer Medien und Apps finden Fans nun mühelos Gleichgesinnte, um sich in der Fancommunity über jedes noch so kleine Nischenprodukt auszutauschen und sich in vielfältiger Weise kreativ mit diesem auseinanderzusetzen.

Produzierend rezipieren

Die für Fanfiction typische Aufnahme und Weiterverarbeitung von Motiven, Figuren und Handlungssträngen entspricht eigentlich grundlegenden Prinzipien des Erzählens. Was haben denn literarische Größen wie Ovid, Shakespeare oder Goethe anderes gemacht, als sich von bereits Bestehendem inspirieren zu lassen? Fanfiction stellt eine spezifische Form der Intertextualität dar – wobei Fanautoren ihre Inspirationsquellen explizit benennen, anders als viele professionelle Schriftsteller des angesehenen Literaturbetriebs.

Dass Außenstehende Fanfiction häufig belächeln oder sogar negativ bewerten, hat selten mit den tatsächlichen literarischen Qualitäten zu tun. Denn neben vielen belanglosen und spürbar holprig geschriebenen Geschichten gibt es ebenso komplexe, virtuos verfasste Werke, die ihren Vorlagen in nichts nachstehen. Weil jedoch Originalität häufig einen entscheidenden Aspekt der Bewertung künstlerischer Produktion ausmacht, wird Fanfiction, die ja bewusst auf bereits Bestehendem aufbaut, oft als grundsätzlich unoriginell und minderwertig angesehen.

Hier spielen wohl typische Vorurteile gegenüber Fans mit, die sich selbst in Zeiten, in denen Fansein zum Mainstream geworden ist, hartnäckig halten. Aus dem Kontext gerissen, etwa wenn Medienvertreter Prominente mit Fantexten konfrontieren, kann dies zwangsläufig nur dazu führen, dass Fans und die Praktik des Fanfiction-Schreibens lächerlich gemacht werden. Dabei wird auf Bilder von (vermeintlich) weltfremden, pubertären Fans zurückgegriffen, die zu intensiv ihrer Leidenschaft nachgehen und sich in ihren übersentimentalen Texten buchstäblich in andere Welten flüchten. Freilich greift diese Einschätzung zu kurz, zumal Fanfiction weit mehr bedeutet als die Inspirationsquellen unkritisch zu reproduzieren.

Fans sind definitiv nicht nur als passive und unkritische Konsumenten zu verstehen, denn durch die individuelle Weiterverarbeitung von kulturellem Rohmaterial erzeugen sie ihrerseits schreibend Textbedeutung. Fankulturforscher Henry Jenkins hat Fans so anerkennend als „Wilderer“ 7 bezeichnet, die sich ihre kulturelle und soziale Identität durch die Aneignung populärer Texte selbst erschaffen. Entsprechend sind Selbstpräsentation in der Fan-Community und die Interaktion zwischen schreibenden und lesenden Fans wichtige Aspekte dieser virtuellen Subkultur. Indem man sich eine Online-Identität aufbaut, die entscheidend durch die eigenen medialen Präferenzen geprägt ist, können Fanfiction-Portale Imaginationsräume8 darstellen, in denen man sein Fantum individuell ausleben kann. Da der Auftritt in der virtuellen Welt anonymisiert ist, kann man neue Perspektiven einnehmen, Dinge diskutieren und schreibend ausprobieren, die gerade im Leben sehr junger Fans unzugänglich oder tabuisiert sind. Nicht nur unkonventionelle romantische Beziehungen, sondern auch Gewalt, Inzest oder explizite Sexualität können so kritisch und unvoreingenommen zur Sprache kommen.

Fan-Community als Schreibwerkstatt

Über die Jahre hat sich eine beachtliche Fanfiction-Terminologie herausgebildet, die viel Leseerfahrung benötigt, damit man die spezifischen Genres und Gebrauchsformen verstehen und selbst umsetzen kann. Fanfiction stellt ein komplexes, selbstregulierendes System mit spezifischen Regeln dar − ein großer Vorteil dieser Erzählform: Im Gegensatz zu professionell publizierten Medieninhalten gibt es keine „Gatekeeper“, die Regeln vorgeben, denn es sind die Fans selbst, welche die Umsetzung von Fanfiction fortwährend untereinander aushandeln und adaptieren. Über Copyright-Schranken hinweg lassen sich Geschichten ohne Rücksicht darauf verfassen, ob sie den Mainstream-Geschmack treffen oder Tabubrüche beinhalten.9

Neben dem sozialen Austausch in der Fan-Community steht freilich das Schreiben selbst im Zentrum – zwei Aspekte, die durchaus Hand in Hand gehen, da viele Fantexte überhaupt erst in Gemeinschaft mit der Leserschaft entstehen. Fanautoren lassen ihre Werke während der Schreibphase von Betareadern gegenlesen; nach der Veröffentlichung erhalten sie Feedback von den Lesern. Besonders die deutschen Fanfiction-Portale leisten Hilfestellung, um in die Feinheiten des Fanfiction-Schreibens hineinzufinden. Animexx bietet ausführliche Anleitungen, mit deren Hilfe gerade junge Fanautoren das Geschichtenschreiben von Grund auf lernen können, wobei zu genaue Vorgaben auch einengend wirken können. Fanfiktion.de bietet seinen Usern ein umfangreiches Forum, das neben Diskussionen über Gott und die Welt rege genutzt wird, um Texte zu besprechen und sich fleißig über Erzählkonventionen und
-motive auszutauschen – ein weiterer Beweis dafür, dass Fans fähig und willens sind, Erzählstoffe und ihre eigenen Werke kritisch zu reflektieren.

Zwischen unzähligen Anschlusstexten an Harry Potter, Manga oder die neusten Kinofilme finden sich übrigens erstaunlich viele Originalwerke. Denn der Rückgriff auf bestehende Figuren und fiktionale Welten dient häufig als eine Art Schreibwerkstatt, in der man seine erzählerischen Fähigkeiten – gerade im Kontrast zu schulischem Schreiben – autonom verfeinern kann. Fanfiction stellt so eine Art Zwischenschritt in der eigenen kreativen Entwicklung dar, wo man sich austoben kann, bis man seinen Schreibstil gefunden hat und bereit ist, eigene Erzählwelten aufzubauen.

Zwei Beispiele (gefunden auf Fanfiction.de)

Zum Projekt „Was wäre, wenn…“ anhand der Harry Potter Buchreihe
Autor:in: Therein

Was wäre, wenn Bellatrix Lestrange Lucius Malfoy einen Schnurrbart in der Nacht aufmalen würde, weil sie mit Barty Crouch Junior eine Wette abgeschlossen hat?

„Muss ich es wirklich tun?“ Bellatrix Lestrange, bekannt als ranghöchste Todesserin, sah Barty Crouch Junior verzweifelt an.
„Wettschulden sind Ehrenschulden“, sagte Barty grinsend. „Außerdem hast du einen magisch bindenden Vertrag unterschrieben. Versuch mal den zu brechen und warte auf das Ergebnis.“
„Die Wette war unfair“, zischte Bellatrix. „Wer konnte denn ahnen, dass Wurmschwanz Rabastan im Quidditch schlägt.“
Barty zuckte mit den Schultern. „Also ich habe es geahnt. Schließlich habe ich auf Peter gesetzt.“
„Aber wenn ich es tue, wird Lucius mich für immer hassen“, sagte Bellatrix verzweifelt.
„Ach komm schon.“ Barty rollte mit den Augen. „So schlimm ist es nicht.“
„Doch, ich soll Lucius einen Schnurrbart malen und das mit magischer Tinte. Die braucht einen Monat, um wieder ab zu gehen.“
Barty zuckte mit den Schultern. „Ja, und?“
„Lucius wird völlig lächerlich aussehen und will Narzissa morgen endlich einen Antrag machen“, sagte Bellatrix.
„Oh.“ Barty blinzelte. „Oh“ Seine Mundwinkel zuckten. „Oh.“ Barty hielt sich lachend den Bauch. „Das wird ja immer besser“, brachte er unter Gekicher hervor.
„Ich flehe dich an, löse den Vertrag!“ Bellatrix sah Barty bittend an und murmelte: „Mein Selbstwertgefühl hat einen neuen Tiefpunkt erreicht.“
Barty schüttelte mit einem breiten Grinsen den Kopf. „Das tue ich für nichts in der Welt.“

Zum Projekt „Wenn Zitate zu Geschichten werden“
Autor:in: Schneeschwinge

„Ich suche keinen Ärger, meist findet der Ärger mich!“ [Harry Potter]

Es war ein Morgen wie jeder andere im Camp Half-Blood. Die Sonne ging auf und ihre Strahlen erhellten den kalten Boden, langsam wurden Stimmen laut und aus der Ferne hörte man die allmorgendlichen Rufe von der Demetertochter Katie Gardner, welche Travis verfolgte – wieso auch immer.
„Bleib stehen Stoll! Ich krieg dich doch sowieso!“, schrie sie aufgebracht und versuchte, meinen großen Bruder einzuholen, was ihr aber nicht so ganz gelang. Denn dieser bog Schutz suchend um die Ecke der Hermeshütte und kam keuchend neben mir zum Stehen.
„Du  suchst wirklich jeden Tag aufs Neue Ärger, hm, Bruderherz?“, fragte ich lachend und betrachtete Travis, der sich gerade an seinen Knien abstützte und ziemlich rot im Gesicht wurde, wenn man es milde ausdrücken wollte. Was ich aber nicht wollte. Im Grunde sah er aus wie eine Tomate, die ihre besten Tage schon hinter sich hatte, er war wohl etwas aus der Übung.
„Falsch!“ Abrupt hob er den Kopf und fing an, sein typisches Grinsen zu grinsen. „Ich suche keinen  Ärger, meist findet der Ärger mich!“, rief er, deutete schnell auf die wütende Demetertochter und schon war er wieder verschwunden.


Anmerkungen
  1. 1. Vermutlich schreiben jüngere Fanautoren deutsch und wechseln mit zunehmendem Alter auf internationale Plattformen, da diese mehr Freiheiten erlauben und englische Texte ein größeres Publikum ansprechen. Vgl. Cuntz-Leng, Vera (2014): Das „K“ in Fanfiction: Nationale Spezifika eines globalen Phänomens. In: Dies. (Hrsg.), Creative Crowds. Perspektiven der Fanforschung im deutschsprachigen Raum. (S. 256). Darmstadt.
  2. 2. Real Person Fiction (RPF) spinnt Geschichten aus dem öffentlichen Image von Prominenten; weil hier reale Menschen wie fiktionale Figuren verwendet werden, ist RPF umstritten und darf auf einigen Portalen nicht veröffentlicht werden.
  3. 3. Die kommerzielle Verwertung von Fanfiction ist rechtlich heikel und wird kontrovers diskutiert. Vgl. Shaffer, Andrew (2013): Fifty Shades of Gold. In: Jamison, Anne (Hrsg.)., Fic. Why Fanfiction is Taking Over the World. (S. 268–273). Dallas.
  4. 4. Vgl. Jamison (2013), S. 42.
  5. 5. Vgl. Coppa, Francesca (2006): A Brief History of Media Fandom. In: Hellekson, Karen/Busse, Kristina (Hrsg.). Fan Fiction and Fan Communities in the Age of the Internet. (S. 42f.). Jefferson/London.
  6. 6. Vgl. Jamison (2013), S. 84–90.
  7. 7. Jenkins bezieht sich dabei auf Michel de Certeau. Vgl. Jenkins, Henry (2013): Textual Poachers. Television Fans and Participatory Culture (S. 23). New York/London.
  8. 8. Vgl. Lötscher, Christine (2011): “Boah, ist die Story geil!!!!” Fan Fiction als Identitäts- und Gestaltungsraum für Jugendliche.  http://www.leseforum.ch/sysModules/obxLeseforum/Artikel/452/2011_2_Loetscher.pdf.
  9. 9. Es gehört zum guten Ton, dass Fanfiction Angaben zur Altersfreigabe enthält; auf fanfiktion.de sind sexuell explizite Texte sogar nur für registrierte User von 23:00 bis 4:00 Uhr oder nach Altersverifizierung einsehbar.