Magazin für die pädagogische Praxis

Fachbeiträge

Eine Faust, die auf eine Laptoptastatur schlagen will. A frustrated hand gesture on laptop, symbolizing cyberbullying and online trolling advocacy

Von der Kunst der Dadaisten zur Troll-Fabrik von heute

Einem Phänomen der digitalen Öffentlichkeit auf der Spur

Internet-Trolle zündeln mit Vorliebe in sozialen Netzwerken und Diskussionsforen, sie provozieren, beleidigen und stören möglichst effektiv, oft mit rassistischen und sexistischen Kommentaren. Die digitalen Brandstifter sind jedoch nicht nur Einzeltäter- und in seltenen Fällen auch -täterinnen, längst wurden ihre Aktivitäten auch professionalisiert in Troll-Fabriken und Armeen mit dem Ziel, unsere Willensbildung zu beeinflussen. Dabei hatte das „Trolling“ doch Anfang der 90er-Jahre eher lustig begonnen, auch wenn es schon damals um Herabwürdigung von Außenseitern ging. Vom Data-Geist zur Troll Fabrik – wie sich die Spezies der Online-Störenfriede im Laufe der Zeit veränderte.

Bei der Suche nach den Vorfahren des Internet-Trolls von heute führt das Bild eines zotteligen Waldbewohners in die Irre. Die Metaphorik des „Trolling“ ist nicht in der Welt der Fabelwesen, sondern in der des Freizeitsports zu Hause. Im Usenet, einem Vorgänger des Internet, wurde das Verb „trolling“ in Anlehnung an eine Angeltechnik geschaffen. Beim Schleppfischen (engl.: trolling) wird ein Köder so lange durchs Wasser gezogen, bis ein Fisch anbeißt. Analog verhält es sich bis heute im Netz, wenn Trolle aktiv sind. Ein möglichst auffälliger Köder („bait“) führt die Beobachtenden so lange an der Nase herum, bis schließlich eine:r zubeißt. Wer auf den Köder hereinfällt, ist gefangen. Anders, als das reduzierte Verständnis von Trolling als „Propaganda“ nahelegt, beschreibt Trolling in dieser Ur-Form eine spezifische Technik der kontrollierten und kontrollierenden Kommunikation, die selbst viel älter ist als das Internet. Sie lief nach einem simplen Reiz-Reaktions-Schema ab, von dessen Geschichte mein Artikel erzählt.

Einst: Trolling für den Zusammenhalt

In den Message-Boards des Usenet, die den heutigen Internetforen ähnlich sind, lief Trolling in seiner Ur-Form in den frühen 1990er-Jahren folgendermaßen ab: Ein:e erfahrene:r Nutzer:in verschickte einen kontroversen, aber bereits erschöpfend zur Debatte gestellten Inhalt, den nur ein Neuankömmling im Forum für bedeutsam genug halten konnte, um ernsthaft darauf einzugehen. Für die älteren User:innen war indes sofort zu erkennen, dass es sich um einen „Köder“ handelte. Eine Interaktion damit musste maximal naiv wirken. Mithilfe dieser Dramaturgie wurde klar, wer im Forum dazugehörte und wer ein Outsider war. Der Soziologin Michele Tepper zufolge, die diese Praxis in den 1990er-Jahren beschrieb, stärkte diese Technik den Zusammenhalt in den sich gerade erst bildenden virtuellen Gemeinden und diente der Durchsetzung kollektiver Normen.1 Die Herabwürdigung von Outsidern gehörte offenbar von Anfang an dazu. Ebenso wie die Angst, als jemand enttarnt zu werden, der den Witz nicht verstand. Das wies den Weg zur Steroiden-Ironie des Internetzeitalters, welche zumindest in meiner Generation zum ersten Gebot des Web-Surfens wurde: Egal was ist, nimm‘ es nicht ernst.

Als gelangweilter Teenager begegnete ich solchen Geschichten ständig. Einmal stieß ich im Internet auf eine Fotodatei, die offenbar eine Bedienungsanleitung von Apple für ein neues iPhone-Update zeigte. Sie versprach, dass sich das Handy mithilfe einer neuen Software-Konfiguration kontaktlos würde aufladen lassen, und zwar in der Mikrowelle. Innerhalb weniger Stunden beteiligten sich andere, die erkannten, dass die Bedienungsanleitung gefälscht war und die genannte Funktion gar nicht existierte. Sie schrieben eifrig unter den Originalpost, in der sie das Update priesen und beschrieben, dass es einwandfrei funktionierte. Die Geschichte endete damit, dass ein paar Unglücksraben aufgrund ihrer Leichtgläubigkeit ihre teuren Mobiltelefone in ihrer Mikrowelle zerstörten.2 Das Wort Schadenfreude drückt wohl aus, was die Initiator:innen des Streichs und ihre virtuelle Gemeinschaft in diesem Moment gespürt haben mögen. Auch bei mir sorgte der Streich (wenn auch aus sicherer Entfernung) kurzzeitig für genau das Maß an geistiger Zerstreuung, für dass ich das Web bis heute gebrauche.

Lustvolle Provokation und Höhnkampagnen  

Wie wird man überhaupt zum Troll? Eine Studie aus Japan fand heraus, dass die Wahrscheinlichkeit, sich im Internet als Troll zu verhalten, mit dem Maß an narzisstischen, psychopathischen, manipulativen Persönlichkeitsmerkmalen stieg, dies aber zugleich stark von Einsamkeitsgefühlen abhängig war.3Andererseits haben Untersuchungen aus medienwissenschaftlicher Perspektive gezeigt, dass Troll-Verhalten stark von spontanen Faktoren wie der Laune abhängen, woraus diese folgern, dass prinzipiell alle Menschen zu Trolling-Verhalten fähig sind.4 Eine andere Studie fand heraus, dass die politische Einstellung eine Rolle spielt und wahrscheinlich mehr Männer als Frauen im Internet herumtrollen.5 Eine Untersuchung der Aarhus Universität behauptete dagegen, dass jene Menschen, die im Netz zu Trolling-Verhalten neigten, es im echten Leben ebenso taten.6

Letztere Studie machte mich darauf aufmerksam, dass Trolling-Verhalten (nach dem beschriebenen Schema) auch in der vordigitalen Welt vorgekommen sein muss. Kunsthistorisch betrachtet sind Täuschung, Tarnung und List erzählerische Kniffe. Sie erhalten einen Spannungsbogen aufrecht. Aber Trolling-Techniken sind ebenso als Mittel der Kritik eingesetzt worden. Das Märchen Des Kaisers neue Kleider von Hans Christian Andersen sei erwähnt. In der Sympathie, die diese Erzählung den Schneidern entgegenbringt, lässt sich eine Haltung erkennen, die den Narrereien gesellschaftlicher Außenseiter:innen allgemein soziale Anerkennung und Respekt zollt. Dahinter steckt die Annahme, dass die ironische Geste oder ein gewitzter Streich eine tiefere Ebene von Wahrheit erkennbar werden lassen. Jene Logik spielt eine Rolle im Kunstverständnis der Moderne, das die Kunst um ihres bloßen Irritationspotenzials willen und Kunst-Genies Kraft ihres Vermögens zur Hinterfragung der herrschenden Ordnung abfeiert.

Das Trolling-Programm moderner Kunst fasste der Dadaist Raoul Hausmann so zusammen: „Wir wollen lachen, lachen, und tun, was uns unsere Instinkte heißen. Wir wollen nicht Demokratie, Liberalität (…).“7Nicht zufällig sieht die Internet-Anthropologin Gabriella Coleman im Internettroll von heute den Geist von Dada weiterleben. Durch lustvolle Provokation, so ihre Annahme, möge der Status quo grundlegend erschüttert werden.8

Das Problem ist nur: Der Humor, nach dem sich Hausmann sehnte, und den die angeblich kritischen Internet-Trolle bedienen, ist im Internet schon lange munter über die Grenze des Erträglichen mutiert. Das erste Mal, dass mir das bewusst wurde, im Januar 2013, lief meine Timeline gerade wieder mit Attacken gegen den Popmusiker Justin Bieber über. Infolge der Veröffentlichung eines Videos, das den damals 18-Jährigen angeblich beim Rauchen von Marihuana zeigte, hatte ein 4Chan-Nutzer (sehr wahrscheinlich handelte es sich um einen Mann) vorgeschlagen, falsche Statusmeldungen von angeblichen Fans zu erstellen, die zeigten, wie sie sich als Protest gegen Biebers vermeintliche Untreue die Oberarme aufschnitten: „Mal sehen, ob wir ein paar kleine Mädchen dazu bringen können, sich zu schneiden“.9Dieses „‚Ritzen für Bieber“ war Teil einer Reihe von Höhnkampagnen gegen Popstars und Personen des öffentlichen Lebens, die, so schien es mir als Jugendlicher, schlicht verachtet wurden. Solche Trolling-Aktionen sind schlecht erforscht, aber soweit ich weiß, gibt es keine Hinweise darauf, dass dies orchestrierte Kampagnen waren. Es handelte sich wahrscheinlich um die berechenbaren Impulse eines aggressiven und frauenfeindlichen Schwarms. Wenn heutzutage rechte Propaganda über Trolling-Techniken verbreitet wird, können parallele Effekte entstehen, die die Rückverfolgung von Informationsangriffen extrem schwierig machen.

Heute: Trolling = Propaganda

Lange Zeit schienen sich weite Teile der analogen Öffentlichkeit kaum an solchen Praktiken der Herabsetzung zu stören, die mit archaischen Ächtungsritualen und dem klassischen Boulevard mehr gemeinsam haben als mit der Fortschrittserzählung einer digital befreiten Gesellschaft. Die in Online-Gemeinschaften zirkulierenden Witze aber übertraten, solange ich denken kann, regelmäßig und systematisch die Grenze zum Cyber-Mobbing. Öffentliche Wahrnehmung dafür gab es schlagartig im Jahr 2015, als der Präsidentschaftswahlkampf zwischen Donald Trump und Hillary Clinton an Fahrt aufnahm und die Figur des „rechten Trolls“ entstand.

Der US-amerikanische Männerrechtler Mike Cernovich steht sinnbildlich für den öffentlichen Bewusstseinswandel, an dessen Ende eine faktische Gleichsetzung von Trolling und Propaganda erfolgte. Dieser Blogger, der in Videospielkreisen aufgrund seiner zur Schau getragenen Misogynie (Frauenfeindlichkeit) eine gewisse Bekanntheit erlangt hatte, verbreitete während des Präsidentschaftswahlkampfs die Information, Hillary Clinton, die Kandidatin der Demokratischen Partei, leide an einer schweren Krankheit. Diese Nachricht stellte aufgrund ihrer Skandalösität den idealen „Click-Bait“ bzw. Aufmerksamkeits-Köder dar. Die Falschmeldung verbreitete sich binnen kürzester Zeit weiter. Cernovichs Twitter-Mitteilungen wurden innerhalb eines Monats über 100 Millionen Mal angezeigt. Infolge eines vermeintlichen Schwächeanfalls Clintons bei einer Veranstaltung arbeitete sich auch eine Reihe US-amerikanischer Qualitätsmedien an der Frage der körperlichen Verfassung Clintons ab – eine Strategie, die der siegreiche Donald Trump gegen seinen späteren Kontrahenten Joseph Biden wieder aufnehmen sollte.10

Mit dem Aufkommen solcher „Trolle für Trump“ hat eine öffentliche Umwertung des Begriffs stattgefunden, ohne die sich seine Geschichte nicht erzählen lässt. Mithilfe gezielter kommunikativer Angriffe war es gelungen, negative Aufmerksamkeit auf Personen zu richten, deren öffentliches Ansehen maßgeblich Einfluss auf den politischen Kurs der nächsten Jahre nehmen konnte. Plötzlich, so schien es, bedienten sich Menschen Trolling-Strategien, um eine politische Agenda durchzusetzen und ihre eigene „Marke aufzubauen“, wie Cernovich es formulierte. Über die Online-Kulturkämpfe der Neuen Rechten und ihren effektiven Umgang mit der seltenen Ressource Aufmerksamkeit hat die Journalistin Angela Nagle ein lesenswertes Buch geschrieben.11

Mann mit schwarzer Kapuze vor einem Laptop
Die lustvolle Provokation der frühen Trolling-Jahre ist längst passé – Trolls stehen heute für Hass, Hetze und politische Desinformation.

Fabriken mit Lohnarbeiter-Trolls

All dies weist auf eine Möglichkeit hin, die in den frühen Tagen des Internets keine große Rolle zu spielen schien, in der westlichen Kunstgeschichte seit der Romantik (ich erinnere an das Märchen von Hans Christian Andersen) aber umso mehr: die Möglichkeit, den eigenen Output, und sei er noch so leer, zu monetarisieren. Hinter dieser Entwicklung stand neben einer genauen Kenntnis der Aktionen der Ur-Trolls, die ich in diesem Artikel skizziert habe, ebenfalls ein tiefes Verständnis für die Logik sozialer Medien. Diese haben die eingebaute Tendenz, Inhalte, die viele und starke Interaktionen hervorrufen, an die Spitze der Timelines ihrer zigmillionen Nutzer:innen zu spülen. Emotionale und skandalöse Inhalte werden dadurch mit einer gewissen Zwangsläufigkeit zu Ködern auf Blickfang.

Seitdem ist viel passiert. Personen, die im Internet Hass, Hetze oder politische Desinformation verbreiten, werden im allgemeinen Sprachgebrauch als „Trolls“ bezeichnet. Seit Jahren schon ist klar, dass die russische Regierung ganze Troll-Fabriken betreibt, um massenweise und koordiniert Köder auszulegen und die öffentliche Meinung in Russland, Europa und den USA zu manipulieren. Dabei ist das Vorgehen der Lohnarbeiter:innen-Trolls oft nicht von staatlicher Propaganda zu unterscheiden, außer dass sie eben nicht auftreten wie solche.12 Mit dem Krieg in der Ukraine ist die Situation weiter eskaliert, wodurch die sozialen Medien endgültig zu einem „Schlachtfeld“ geworden sind, wie es ein NATO-Papier13 aus dem Jahr 2015 akkurat vorhersah. Der Spotify-Podcast Troll Army bietet einen guten Überblick über in Deutschland aktive russische Troll-Accounts, die in vielen Fällen gutes Geld damit verdienen.

Bitte nicht füttern!

WIR SOLLTEN SOZIALE MEDIEN ENDLICH WIE DIE VERLAGE BEHANDELN, DIE FÜR DIE AUF
IHNEN PUBLIZIERTEN INHALTE BELANGBAR SIND.

Was können wir gegen die Online-Störenfriede tun? Manipulation der öffentlichen Meinung durch Täuschungen und kalkulierte Skandale gab es schon lange vor dem Internet. Aber soziale Medien wie Facebook, Twitter und Instagram bieten die Möglichkeit direkter und halbwegs anonymer Kommunikation, bei vergleichsweise geringer staatlicher Regulierung. Sie bilden den idealen Nährboden für Trolling-Verhalten. Deshalb ist es zunächst einmal wichtig, Trolling-Strategien zu erkennen und zu benennen. Dies kann nur, wer ihr Vorgehen nach dem beschriebenen Reiz-Reaktions-Schema versteht. Ziel sollte sein, die emotionale Logik des Trolling zu durchbrechen, sich durch einen bestimmten Inhalt nicht aus der Reserve locken zu lassen und nicht mit ihm zu interagieren.

Verdächtige Inhalte können gemeldet werden. Weiter gilt es, die realen Folgen emotionaler Herabsetzung und Gewalt in Medien und virtueller Kommunikation ernst zu nehmen. Zudem sollten wir soziale Medien endlich wie die Verlage behandeln, die für die auf ihnen publizierten Inhalte belangbar sind. Zu dieser Verantwortung gehört einerseits ein konsequenter Umgang mit Falschmeldungen und Desinformation, wie dies im Zuge der Corona-Pandemie teilweise schon geschehen ist, sowie eine konsequente Adressierung von Inhalten, die den Straftatbestand der Beleidigung oder der Volksverhetzung erfüllen. Des Weiteren ist ein Ausbau niedrigschwelliger Beratungs- und Therapieangebote nötig, die sich an Betroffene richten, aber auch die zu Trolling-Verhalten neigenden Gruppen, insbesondere junge Männer, gezielt ansprechen. Rund um die Kultur der Digitalität und Desinformation ist zudem politische Aufklärungsarbeit notwendig. Hierzu empfehle ich die Bildungsmaterialien des London Institute for Strategic Dialogue14, der Organisation „Der goldene Aluhut“15 und der Amadeu Antonio Stiftung16.


Anmerkungen
  1. 1. 1. Tepper, Michele (2013): Usenet Communities and the Cultural Politics of Information. In: David Porter (Hrsg.): Internet Culture: Routledge, S. 40.
  2. 2. Villapaz, Luke (2014): How Not To Charge Your iPhone: Users Fall For 'Apple Wave' Microwave Prank. In: International Business Times 2014, 22.09.2014. Online verfügbar unter: www.ibtimes.com/how-not-charge-your-iphone-users-fall-apple-wave-microwave-prank-1692852, zuletzt geprüft am 29.07.2022.
  3. 3. 3. Masui, Keita (2019): Loneliness moderates the relationship between Dark Tetrad personality traits and internet trolling. In: Personality and Individual Differences 150, S. 109475. DOI: 10.1016/j.paid.2019.06.018.
  4. 4. Cheng, Justin; Bernstein, Michael; Danescu-Niculescu-Mizil, Cristian; Leskovec, Jure (2017): Anyone Can Become a Troll: Causes of Trolling Behavior in Online Discussions. In: CSCW : proceedings of the Conference on Computer-Supported Cooperative Work. Conference on Computer-Supported Cooperative Work 2017, S. 1217-1230. DOI: 10.1145/2998181.2998213.
  5. 5. Eberwein, Tobias (2020): “Trolls” or “warriors of faith”? In: JICES 18 (4), S. 575-587. DOI: 10.1108/JICES-08-2019-0090
  6. 6. BOR, ALEXANDER; PETERSEN, MICHAEL BANG (2022): The Psychology of Online Political Hostility: A Comprehensive, Cross-National Test of the Mismatch Hypothesis. In: Am Polit Sci Rev 116 (1), S. 1-18. DOI: 10.1017/S0003055421000885.
  7. 7. Hausmann, Raoul (1982): Texte bis 1933. Band 1. München: edition text + kritik.
  8. 8. Coleman, E. Gabriella (2013): Coding freedom. The ethics and aesthetics of hacking. Princeton: Princeton University Press.
  9. 9. Myconix (2013): #CuttingForBieber. Part of a series on Justin Bieber. Online verfügbar unter: https://knowyourmeme.com/memes/cuttingforbieber
  10. 10. Marantz, Andrew (2016): Trolls for Trump. Meet Mike Cernovich, the meme mastermind of the alt-right. In: New Yorker 2016, 24.10.2016. Online verfügbar unter: www.newyorker.com/magazine/2016/10/31/trolls-for-trump
  11. 11. Nagle, Angela (2018): Die digitale Gegenrevolution. Online-Kulturkämpfe der Neuen Rechten von 4chan und Tumblr bis zur Alt-Right und Trump. [Bielefeld]: transcript (X-Texte zu Kultur und Gesellschaft, Band 63).
  12. 12. Pomerantsev, Peter (2019): This is not propaganda. Adventures in the war against reality. First edition. New York: PublicAffairs.
  13. 13. Vgl. www.act.nato.int/images/stories/media/doclibrary/open201705-memetic1.pdf
  14. 14. www.isdglobal.org
  15. 15. https://dergoldenealuhut.de
  16. 16. www.amadeu-antonio-stiftung.de/projekte/get-the-trolls-out-gtto