Magazin für die pädagogische Praxis

Print-Hefte

Die Schriftenreihe MedienConcret, 1987 vom jfc Medienzentrum gegründet, wurde von 2008-2023 gemeinsam vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) und dem jfc Medienzentrum herausgegeben und wird nun ausschließlich online weitergeführt.

MedienConcret verbindet Theorie und Praxis und ist somit bestens geeignet für Studierende der Pädagogik und Sozialen Arbeit sowie für angehende Erzieher:innen, für pädagogische Fachkräfte in Schule und im außerschulischen Bereich, für Wissenschaftler:innen ebenso wie für Produzent:innen in den Medien, Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung sowie andere Entscheidungsträger:innen.

Jedes Heft beschäftigt sich in Hintergrundartikeln, Praxisberichten und einem umfangreichen Serviceteil mit einem aktuellen Thema aus dem Spektrum der Medien, die Kinder und Jugendliche nutzen. Die bis 2023 gedruckten Ausgaben können hier bestellt werden, solange sie vorrätig sind.


2023

Glücklich im Onlife? Wohlbefinden in der Mediengesellschaft

Die Ausgabe beschäftigt sich mit dem Wohlbefinden junger Menschen in unserer Mediengesellschaft. Sie nimmt Risiken und negative Wirkungen der Mediennutzung in den Blick, zeigt aber auch, wie soziale und kreative Medien positive Effekte auf Kinder und Jugendliche haben können. Welche Gefühlswelten sind in der Digitalität entstanden und wie lässt sich digitale Resilienz als Widerstandkraft und Selbstführung stärken? MedienConcret beschäftigt sich mit der Beziehung von Mental Health und Medien zwischen Sucht und Empowerment und bietet Praxisanregungen zur Stärkung der mentalen Gesundheit junger Menschen durch aktive oder reflexive Medienarbeit.


2022

Mit Haltung! – Für Frieden, Freiheit und Vielstimmigkeit

Durch Corona, Klimakrise und Krieg in Europa ist die junge Generation mit ganz praktischen Fragen der Begründung und Umsetzung von Haltungen, Werten und Zielen konfrontiert. Auch die Medienpädagogik ist gefordert, sich mit den Erschütterungen der Gegenwart auseinanderzusetzen. Das Themenheft beschäftigt sich vor dem Hintergrund der multiplen Krisen dieser Zeit mit Einstellungen und Anliegen junger Menschen. Es beleuchtet die Rolle der Medien als Motor für Veränderungen, als Sozialisationsinstanz und Debattenraum für die Meinungsbildung. Welche Haltungen und Werte werden im Journalismus, in Filmen, Serien und Games vertreten?


2021

Digitale Jugendkultur – Trends, Hypes und Lebensgefühle

Die MedienConcret beleuchtet in dieser Ausgabe aktuelle jugendkulturelle Trends und legt dabei einen Schwerpunkt auf Digitalität. Ob TikTok, Podcasts oder Serienmarathon – das Leben vieler junger Menschen findet zu einem großen Teil im digitalen Raum statt. Er bietet ihnen Erfahrungs-, Experimentier- und Ausdrucksräume – dort kommunizieren sie, holen sich Inspiration und Informationen. In der neusten Ausgabe wirft die MedienConcret einen Blick darauf, wie Jugendkultur sich im digital-vernetzten Raum präsentiert und wie sie gelebt und dargestellt wird.


2020

Natürlich digital?! – Medienpädagogik unverpackt

Diese Ausgabe betrachtet die Rolle der Medien beim Thema Nachhaltigkeit, als (Des-)Informations-, Kommunikations-oder Bildungstool einerseits und als Klimakiller oder Klimaretter andererseits. Sie beleuchtet aber ebenso die Frage, wie Medienpädagogik – gemeinsam mit jungen Leuten – den digitalen Wandel nachhaltig mitgestalten kann: ökologisch verantwortungsvoll, kreativ und fair.


2019

Erziehen in digitalen Zeiten – Zwischen Spannung und Entspannung

In diesem Heft wird das hochkomplexe Feld der Erziehung in der Digitalen Welt aus vielen Perspektiven beleuchtet. Wie gelingt faires Miteinander? In welchem Verhältnis müssen Schutz, Förderung und Teilhabe gewährleistet werden? Welche Fähigkeiten müssen vermittelt werden, wenn es gilt, Kinder und Jugendliche fit zu machen? Diesen und mehr Fragen gehen wir nach und stellen Hintergrundinformationen, Konzepte, Methoden und Projekte vor.


2018

Heldinnen und Helden – Idole und Ideale

Ob Instagram-Influencer oder Beauty-Bloggerin, Friedensnobelpreisträgerin oder Whistleblower, Profi-Fußballerin oder Blutspender: In der populären Medienwelt begegnet uns Heroisches ganz unterschiedlicher Couleur – der Begriff des „Helden“ wird dabei nahezu inflationär verwendet. Brauchen wir all diese Helden überhaupt – ohne zu unterscheiden zwischen Helden, Idolen, Stars und Vorbildern? Für pädagogische Fachkräfte, Eltern und Medieninteressierte bietet die Ausgabe ein lebendiges, praxisnahes und fachlich inspirierendes Forum mit besonderem Fokus auf mediale Heldengeschichten und ihre Protagonisten.


2017

Kinder- und Jugendfilm – Zwischen Unterhaltung, Anspruch und Vermittlung

Tolle Filme für ein junges Publikum sind ein Stück Magie, entführen in unbekannte Welten oder sind ganz nah dran an der Lebenswelt der Heranwachsenden. Doch während Smartphones, Games oder Internet als aktuelle Jugendmedien alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen, ist das „alte“ Medium Film in der Medienpädagogik zusehends aus dem Fokus geraten. Grund genug für eine Liebeserklärung an den Kinder- und Jugendfilm in der aktuellen Ausgabe der MedienConcret.


2016

Medien und Migration – Zwischen Begegnung und Konflikt

Beinahe eine Million Geflüchtete sind 2015 nach Deutschland gekommen. Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Wurzeln treffen hier gleichermaßen auf eine Willkommenskultur, aber auch auf Ressentiments und Ablehnung. Wie ist die emotionalisierte Debatte zur Fluchtbewegung aus medienethischer Perspektive zu betrachten? Die aktuelle Ausgabe der MedienConcret analysiert mediale Strategien zur Integration und Ausgrenzung von Geflüchteten und anderen Migranten und zeigt auf, welche Herausforderungen sich für die (medien-) pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen stellen.


2015

Erzählwelten 3.0 – Zwischen YouTube, Fanfiction und Multistory

Erzählen ist die Grundlage der menschlichen Kommunikation. Denn erzählend vermitteln die Menschen ihre Themen, ihre Werte, ihre Identität und Realität. Ob Buch oder Film, Game oder YouTube-Kanal: Die medialen Möglichkeiten, um Geschichten zu transportieren, sind unendlich vielfältig geworden. Besonders Jugendliche bewegen sich mühelos in den virtuellen Erzählwelten, nutzen aber gleichzeitig die analogen Medien. Spannende neue Erzählformen sind hier entstanden – diese Ausgabe der MedienConcret stellt sie vor.


2014

Lust auf eine neue visuelle Kultur – Schule des Sehens

Fotos dominieren unsere Gesellschaft. Sie prägen unsere Wahrnehmung und unsere Weltsicht, unsere Erinnerungen und unser Kaufverhalten. Wir werden von Bildern regelrecht überflutet. „Fotografie“, das Themenheft der pädagogischen Fachzeitschrift MedienConcret, schafft Überblick. 175 Jahre nach der ersten Daguerrotypie beleuchtet es, wie sich das Medium im Laufe der Zeit gewandelt hat, skizziert, was Jugendliche über Bilder und deren Mechanismen wissen und wissen sollten, liefert Impulse für die medienpädagogische Arbeit und macht Lust auf die Auseinandersetzung mit Fotografie.


2013

Sex & Crime – Medienpädagogik zwischen Lust und Grauen

Sex & Crime sind in der heutigen Medienwelt allgegenwärtig – auch Jugendliche können problemlos darauf zugreifen. Zwischen Erotik und Hardcore-Porno, zwischen Krimi und Gewaltexzessen liegen mitunter nur wenige Klicks. Wie aber wirken solche Darstellungen auf Heranwachsende? Wie gehen Jugendliche damit um? Das Themenheft greift diese Fragen auf und zeigt Wege, wie Eltern und Pädagogen Heranwachsende sinnvoll begleiten und sie dabei unterstützen können, mit solchen Herausforderungen der Medienwelt selbstbewusst und selbstbestimmt umzugehen.


2012

Kinder und Medien – Aufwachsen in der Medienwelt

"Pädagogisch wertvoll" aufwachsen in der Medienwelt. Für Kinder heute ist ein Leben ohne Handy, Computer, Videogames oder Fernsehen unvorstellbar. Die neuen Medien, privat genutzt, bieten Möglichkeiten mit Gleichaltrigen zu kommunizieren sowie Spaß, Unterhaltung und Ablenkung von der familiären und schulischen Wirklichkeit. Zugleich werden Computer und Co. auch in schulischer und außerschulischer Bildung immer wichtiger.


2011

Digitale Kreativität – Kulturelle Bildung mit Medien

Diese Ausgabe beschäftigt sich mit den Chancen digitaler Medien für die kreative Bildungsarbeit. Jugendliche haben sich die digitale Medienwelt mit ihren vielfältigen Zugängen erobert. Sie mischen mit großem Spaß Versatzstücke der Medienwelt miteinander und codieren Bedeutungen neu. Zugleich haben die digitalen Medien die Ausdrucksmöglichkeiten der Künste enorm erweitert: tanzende Körper, die mit Bildern kommunizieren, Geschichten, die im Netz in Autorenschaft vieler Erzähler entstehen, interaktive Kunstwerke, die die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt verwischen – solcherart interdisziplinäre und transmediale Ansätze zeigen die fruchtbare Spannung zwischen künstlerischen Ideen und Medien auf.


2010

Gute Unterhaltung? – Erlebnis · Entspannung · Beteiligung · Lernen

„Digital Immigrants“, wie heute die nach dem Jahre 1980 Geborenen genannt werden, stöhnen gerne über die bunte, schnelllebige Unterhaltungswelt der Medien. Zu gigantisch das Angebot, zu rasant die technische Entwicklung, zu viel tagtägliches Multitasking. Kann da das Aufwachsen in digitalen Spaßwelten gelingen, hinkt die gesellschaftliche Werteentwicklung nicht unserem medienbasierten Lebensstil hinterher?


2009

Politik 2.0 – Spiegel · Sprachrohr · Sprungbrett

Politik – da winken viele junge Menschen müde ab, denn sie assoziieren den Begriff oft mit Parteien- und Politikerhierarchien sowie endlosen Debatten und leeren Versprechungen. Fasst man den Politikbegriff weiter und definiert Politik als aktive Gestaltung des Zusammenlebens von Menschen; versteht man unter politischer Partizipation auch jugendkulturelle Protestformen, den bewussten Kauf von Fair Trade Produkten oder den Selbstausdruck durch einen gesellschaftskritischen Song, kommt man jugendlichen Interessenslagen schon viel näher.


2008

Mediageneration – Jungen und Mädchen in den Jugendmedienkulturen

Zahlreiche Analysen und Hintergrundbeiträge untersuchen aktuelle Medienangebote im Hinblick auf ihre Faszination für Jugendliche wie auch auf die von ihnen vermittelten Weltbilder, wobei insbesondere auf geschlechtsspezifische Unterschiede geachtet wird. Ausgehend von grundlegenden Artikeln zu Jugendmedienszenen, befasst sich dieses Heft mit den für junge Menschen produzierten, und auch mit den von ihnen selber gestalteten, Medien.


2006

RetroPerspektiven – 30 Jahre Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen

Erst ein guter Überblick über die Ursprünge und wichtigsten Entwicklungen in der Medienarbeit ermöglicht eine Standortbestimmung, in der die Gegenwart mit ihren zahlreichen an den vielfältigen Zielgruppen orientierten Ansätzen verortet werden kann. Erfolge werden sichtbar ebenso wie Defizite, so dass sich Herausforderungen für die Zukunft formulieren lassen. Das Heft gibt einen Überblick über medienpädagogische Konzepte und Entwicklungen wie auch Projekte, die in den letzten Jahrzehnten für Furore sorgten.