Magazin für die pädagogische Praxis
Junge Perspektiven

Ein menschlicher und maschineller Arm in rosa-blau Tönen, die sich nacheinander ausstrecken

Verantwortungsvoller Umgang mit KI

Kurzbeitrag

Künstliche Intelligenz ist allgegenwärtig und begleitet uns in den verschiedensten Formen durch den Alltag. Dennoch tun wir uns oft schwer, wenn es darum geht, präzise zu beschreiben oder zu erklären, was KI eigentlich ist. Um die Technologie mit ihren Problemen und Herausforderungen besser einzuordnen, haben wir dem Medienpädagogen Martin Geisler bei einem Vortrag auf dem „Spielkulturfestival Spezial: Labor Künstliche Intelligenz“ in der Akademie der Kulturellen Bildung gelauscht. Die wichtigsten Punkte und Erkenntnisse fasst der Beitrag zusammen.

Der Beitrag ist von der jungen Radioredaktion Kreativfunk, ein Projekt des jfc Medienzentrum. Eingelesen von Sarah Faßbender.

Transkript

Segen oder Fluch? – Ein kritischer Blick auf Künstliche Intelligenz

Moderatorin (Maike): Heute dreht sich alles um KI. Laut ChatGPT ist eine KI ein System, das durch Lernen aus Daten Aufgaben eigenständig löst. Aber Prof. Martin Geisler hat beim Spielkulturfestival in Remscheid aufgezeigt, wo die Probleme liegen.

Die Probleme: Energie und Vorurteile

  • Stromverbrauch: Eine ChatGPT-Anfrage verbraucht 10-mal so viel Energie wie eine Google-Suche. Nachhaltig ist das nicht.
  • Diskriminierung: Die KI lernt aus menschengemachten Daten. Stecken dort Vorurteile drin, übernimmt die KI diese blind.
  • Datenschutz: Wir zahlen mit unseren Daten. Auch KI-Spiele sammeln und bewerten oft unser Verhalten.

Tipps für die Praxis

Wie gehen wir besser mit KI um? Hier sind die Ratschläge von Experten:

  1. Überlege, ob eine Google-Suche nicht ausreicht.
  2. Hinterfrage die Antworten der KI und mache einen Faktencheck.
  3. Checke die Nutzungsbedingungen: Welche Daten werden wo gesammelt?
  4. Anonymisiere deine Anfragen und gib keine privaten Details preis.

Fazit

KI ist ein Hilfsmittel, kein Allheilmittel. Ein bewusster Umgang schont die Umwelt und schützt die Privatsphäre.